Fragebogen Gesamtelternbeirat

Fragen des Gesamtelternbeirates

Antworten zur Veröffentlichung auf www.geb-ulm.de

1. Wie schätzen Sie generell das Betreuungsangebot in Ulm für 0 bis 6jährige Kinder ein? Wie ist Ulm aus Ihrer Sicht
„aufgestellt“? Krippenbetreuung (U3, 0-3jährige) ? KiTa (Ü3, 3-6jährige)?

Gerade für Kleinkinder U3 gibt es noch zu wenige Plätze. Zudem werden nur begrenzt Randzeiten angeboten. Besonders in der Nähe von konzentrierten Arbeitsplätzen (Donautal u.a.) müssen mehr Möglichkeiten geschaffen werden um die Situation in umliegenden Betreuungseinrichtungen zu entspannen.

2. Sehen Sie Handlungsbedarf in Bezug auf das Ziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Definitiv ja. Dies schließt aber alle Altersklassen mit ein, nicht nur für Kindergartenkinder. Auch für Schulkinder muss es Angebote geben, gerade auch in Bezug auf Schulferien. Nicht Jeder kann bei Bedarf auf Großeltern o.ä. ausweichen. Es muss möglich sein zu arbeiten und sein Kinder gut untergebracht zu wissen. Egal zu welcher Uhrzeit.

3. Sehen Sie Handlungsbedarf im Bereich der Qualität?

Dies ist aktuell schwer zu beantworten da verlässliche Informationen fehlen. Hierzu würde ich zunächst eine Evaluierung der bestehenden Angebote vornehmen, dann kann fundiert über die Qualität gesprochen werden. Besonders die Verköstigung ist neben den pädagogischen Ansätzen und Sonderförderungen (Musik, Sprache) ein wichtiger Punkt.

4.Sehen Sie Handlungsbedarf im Bereich der angebotenen unterschiedlichen pädagogischen Konzepte (Trägervielfalt)?
Ulm bietet eine Vielzahl an Trägern mit unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen. Problematisch sehe ich dabei, dass durch den Mangel an Plätzen nicht immer frei gewählt werden kann.

5. Wie stehen Sie zur aktuellen Gebührensatzung? Halten Sie die gegenwärtigen KiTa-Gebühren für angemessen?
Die Satzung ist für Eltern schwer bis nicht durchschaubar und die Aktualität lässt mehrfach zu Wünschen übrig.
Ich strebe eine Absenkung der Gebühren an. Langfristig ist mein Ziel, die KiTa für Eltern gebührenfrei anbieten zu können, dies muss aber natürlich auf die Machbarkeit geprüft werden.

6. Wie schätzen Sie generell das Betreuungsangebot in Ulm für Schulkinder ein? Wie ist Ulm hier „aufgestellt”?

Für Schulkinder muss es mehr Hortplätze mit Hausaufgabenbetreuung und Nachmittagsprogramm geben, was gerade für voll arbeitende Eltern wichtig ist. Auch das Thema Ferienbetreuung muss ausgebaut werden. Das Konzept Ruhetal ist ein gelungenes Beispiel wie dies durchgeführt werden kann.

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